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Fachbegriffe

Wichtige Fotografie-Begriffe für Praktikant:innen

Dieses Glossar erklärt dir die wichtigsten Fachbegriffe der Fotografie in einfachen Worten. So kommst du bei Kameraeinstellungen, Bildbesprechungen und im Praktikumsalltag schnell mit.

Technik & Kamera

Kamera
Gerät, das Licht durch ein Objektiv auf einen Sensor fallen lässt, um ein Bild aufzunehmen.
Sensor
Lichtempfindliche Fläche in der Kamera, die das Bild digital speichert (z.B. APS‑C, Vollformat).
Objektiv
Linsensystem vor der Kamera, das beeinflusst, wie groß, nah oder weit ein Motiv wirkt.
Brennweite
Zahl in Millimetern am Objektiv, die den Bildausschnitt beschreibt (Weitwinkel, Normal, Tele).
Weitwinkelobjektiv
Kürzere Brennweite, zeigt viel Umgebung und wirkt „weiter“.
Teleobjektiv
Längere Brennweite, holt entfernte Motive nah heran, ideal für Sport- und Porträtaufnahmen.
Zoomobjektiv
Objektiv mit veränderbarer Brennweite (z.B. 24–70 mm).
Stativ
Dreibein zur Stabilisierung der Kamera, hilfreich bei wenig Licht oder langen Belichtungszeiten.
Bildstabilisator
Technik in Kamera oder Objektiv, die Verwacklungen reduziert.

Belichtung (Helligkeit)

Belichtung
Gesamtmenge an Licht, die auf den Sensor fällt und bestimmt, ob ein Bild hell oder dunkel ist.
Blende (Apertur)
Öffnung im Objektiv (z.B. f/2.8), steuert Lichtmenge und Schärfentiefe.
Verschlusszeit
Dauer, wie lange der Verschluss offen ist; kurze Zeiten „frieren“ Bewegung ein, lange machen Bewegungen verwischt.
ISO
Empfindlichkeit des Sensors gegenüber Licht; hohe ISO macht das Bild heller, aber mit mehr Bildrauschen.
Belichtungsdreieck
Zusammenspiel von Blende, Verschlusszeit und ISO zur Steuerung der Helligkeit.
Langzeitbelichtung
Sehr lange Verschlusszeit (Sekunden oder mehr), um Bewegungen sichtbar zu machen, z.B. Lichtspuren.

Schärfe & Fokus

Autofokus (AF)
Automatische Scharfstellung der Kamera auf ein Motiv.
Manueller Fokus (MF)
Scharfstellen von Hand am Fokusring des Objektivs.
Fokuspunkt
Messfeld, auf das die Kamera scharfstellt, z.B. auf das Auge bei Porträts.
Schärfentiefe
Bereich im Bild, der scharf wirkt; abhängig von Blende, Abstand und Brennweite.
Bokeh
Weich verschwommener Hintergrund, oft mit weichen Lichtkreisen, entsteht bei großer Blendenöffnung.

Dateiformate & Technik

JPEG
Komprimiertes Bildformat mit kleinen Dateien, sofort verwendbar, aber mit weniger Reserven für die Bearbeitung.
RAW
„Rohdaten“-Format mit mehr Bildinformationen, ideal für intensive Nachbearbeitung.
EXIF-Daten
In der Bilddatei gespeicherte Infos wie Kamera, Objektiv, Blende, Verschlusszeit und ISO.

Licht & Farbe

Weißabgleich
Einstellung, die Farben neutral wirken lässt, z.B. für Sonne, Schatten oder Kunstlicht.
Kontrast
Unterschied zwischen hellen und dunklen Bildbereichen.
Dynamikumfang
Bereich von sehr dunkel bis sehr hell, den Kamera oder Bild noch mit Zeichnung wiedergeben kann.
Blitz
Künstliche Lichtquelle mit sehr kurzer, heller Lichtspur zur Aufhellung des Motivs.
Diffusor
Zubehör, das Licht weicher macht und harte Schatten reduziert.

Bildgestaltung

Motiv
Das Hauptobjekt der Aufnahme, z.B. Spieler, Trainer oder Detail.
Bildausschnitt
Welche Teile der Szene im Foto zu sehen sind; wird durch Kameraposition und Brennweite bestimmt.
Standpunkt / Blickwinkel
Position der Kamera (z.B. Froschperspektive, Augenhöhe, Vogelperspektive), die Wirkung und Dynamik beeinflusst.
Komposition
Anordnung von Motiven im Bild, z.B. durch Drittelregel, führende Linien oder Rahmen.

Aufnahmearten & Praxis

Serienbildmodus / Burst-Modus
Kamera macht viele Bilder hintereinander, nützlich für Sport- und Actionaufnahmen.
Makrofotografie
Fotografie sehr kleiner Motive aus kurzer Distanz, um Details sichtbar zu machen.
Panorama
Breites Bild, meist aus mehreren Einzelbildern zusammengesetzt.
Histogramm
Grafik auf der Kamera, die zeigt, wie Helligkeitswerte im Bild von dunkel bis hell verteilt sind.
Vignettierung
Abdunkelung der Bildecken, kann technisch entstehen oder bewusst als Gestaltungsmittel genutzt werden.
Rauschen
„Körnigkeit“ im Bild, tritt vor allem bei hoher ISO und wenig Licht auf.